Vietnam – Hanoi

Nach dem Frühstück habe ich mich auf den Weg zum Literaturtempel gemacht. Sah auf der Karte eigentlich ganz einfach aus, wenn es alle Straßen auf der Karte auch mit Namen geben würde und ich nicht vor lauter Fotos machen die Richtung öfter vergessen hätte 🙂 Der Weg und die Umwege haben sich aber gelohnt, ich bin an der Eisenbahnstrecke, die durch Hanoi und direkt an Haustüren vorbei führt, entlanggelaufen. Auf den Schienen haben Hühner gefrühstückt und die Anwohner haben Wäsche gewaschen. Was man halt so macht direkt an den Gleisen 🙂

Unterwegs habe ich mir dann einen berühmten vietnamesischen Kaffee auf Eis gegönnt. Wie alles hier, sehr sehr lecker.

Kurz vor dem Ziel hat mich eine sehr große Straße aufgehalten, da ich mich nicht getraut habe darüber zu gehen. Einheimische haben es problemlos geschafft, sich zwischen hunderten Motorrädern und Autos wie Gazellen auf die andere Straßenseite zu bringen, während ich am Zebrastreifen stand und mich dann entschieden habe über Umwege über kleinere Straßen auch endlich auf der anderen Seite zu stehen. Heute Abend habe ich mich einfach todesmutig auch getraut und siehe da: alles easy 🙂

Der Literaturtempel liegt in einem Park mit vielen kleinen Seen und kleinen Tempeln und Figuren. Eine kleine Ruheoase mitten in der Stadt und wunderschön.

Zurück habe ich über die entsprechende App ein Grab Taxi (asiatisches Uber) gebucht, welches mich dann zu einem normalen Preis (welchen man in der App vor der Buchung sehen konnte) ins Hotel zurück gebracht hat. Nach meiner gestrigen Taxi Pleite definitiv mein bevorzugtes Transportmittel für die nächsten Tage.

Im Hotel hat eine Praktikantin des Hotels auf mich gewartet und ist mit mir bis in die Abendstunden durch die Straßen von Hanoi gelaufen, hat mich sicher über jede Kreuzung gebracht, sich köstlich über meine Angst die Straße zu überqueren amüsiert und mir sehr sehr schmackhafte traditionelle Garküchengerichte gezeigt. Ich war im Streetfoodhimmel 🙂

Momentan wird das Mooncake Festival gefeiert, was bedeutet, dass viele Straßen geschmückt sind und es ganze Straßen mit Ständen, die Kinderspielzeug und Lampions verkaufen, gibt. Eine Farbenpracht, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Das war Tag 2. Ich bin erschöpft von den vielen Eindrücken, aber glücklich 🙂

 

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