Myanmar – Mandalay 27 Nov 2018

Und wieder früh aufstehen…

Heute sind wir nach Mingun und Sagaing gefahren. Unser Guesthouse hat uns einen Fahrer organisiert der uns um 8 Uhr abgeholt hat. Mingun und Sagaing liegen etwas außerhalb von Mandalay, daher haben wir sie uns für einen zweiten Ausflugstag aufgehoben. Die Fahrt nach Mingun hat ca 1 Stunde gedauert. Wir sind dort hauptsächlich wegen der schneeweißen Hsinbyume-Pagode hingefahren weil man dort sehr sehr schöne Fotos machen kann 🙂 Der untere Bereich besteht aus sieben wellenförmigen Terrassen die zur Stupa nach oben führen. Zum Glück waren wir schon sehr früh da, so gegen halb zehn, und waren somit fast alleine. Das Boot von Mandalay kommt gegen halb elf erst an.IMG_5888

Vom Fotoshooting waren wir durstig und sind zum Garden Café gelaufen welches am Flussufer liegt und man somit wunderschön in einem Garten am Fluss sitzt. Ich hatte einen Kokos-Gurken-Shake und eine Samosa-Platte. Der Kellner hat sich nett mit uns unterhalten als er gehört hat dass wir aus Deutschland kommen. Seine Englischlehrerin ist nämlich auch deutsch.

In Mingun kann man außerdem noch die große Mingun-Glocke besichtigen und die Mingun Pagode. Die Glocke soll die zweitgrößte Glocke der Welt sein. Man kann sich darunter stellen während andere von außen die Glocke mit einem Holzstück schlagen. Ganz lustig und vor allem im Schatten 🙂 Die Mingun-Pagode hat eine interessante Geschichte. Sie sollte einmal die größte Pagode werden und einen Zahn Buddhas nachstellen. Allerdings wurde sie nie fertig gebaut, da der Auftraggeber König Bodawpayas vorher gestorben ist und die Arbeiten dann eingestellt wurden. Insgesamt 29 Jahre wurde daran gebaut. Heute ist es ein großer Berg mit Ziegelsteinen aber imposant anzuschauen. Vor allem die Risse in den 50 Meter hohen Wänden.

 

 

Weiter ging es mit dem Auto in das entfernte Sagaing mit seinem Hügel voller Pagoden, Stupas und Kloster. Mehr als 700… Da wir die Straße über den Berg genommen haben war die Umin Thounzeh Pagode unser erster Halt. Sie liegt weit oben auf dem Berg und man muss einige Stufen hinter sich lassen um in die Räume mit den 45 Buddhastatuen zu gelangen und die grandiose Aussicht zu genießen. Die Buddhastatuen sind in einer Reihe angeordnet und stehen vor einer mit Mosaik verzierten Wand. Von außen kann man auf Sagaing hinunter schauen und die vielen weiteren Pagoden betrachten.

 

 

Ein paar Meter weiter befindet sich die Sun U Ponnya Shin Pagode die wir ebenfalls besichtigt haben. Sie ist sehr bunt und vor allem weiß und gold, wie die meisten Pagoden hier.

 

Unser nächstes Ziel war die Kaunghmudaw Pagode, die man von Berg aus schon sehen konnte. Sie hat eine große goldene Kuppel und ist kilometerweit sichtbar. Der Weg die Serpentinen hinunter war auch sehr schön und uns sind einige Mönche und Nonnen begegnet. Die Mönche hier haben dunkelrote Roben und die Nonnen hellrosane. Ich wollte unbedingt in diesen Tempel da es dort die meisten Stände und das beste Thanaka geben soll. So war es auch, denn rund um die goldene Kuppel stehen Verkaufsstände mit den Hölzern aus denen die Paste gewonnen wird und die dazugehörigen Schleifsteine. Die Steine waren zu schwer und so habe ich mir gepresstes Pulver mitgenommen. Und einen weiteren Longyi 🙂 Außer der Kuppel gibt es noch verschiedene Glocken und kleine Schreine zu sehen.

 

Zum Sonnenuntergang wollten wir zu einem Restaurant welches direkt am Ayeyarwady Fluss liegt und zwischen den beiden Brücken liegt. Die Inwa Brücke die mittlerweile für Züge genutzt wird und die neuere vierspurige Yadanabon Brücke. Leider hat unser Fahrer das Restaurant nicht gefunden und so sind wir in ein Restaurant auf der anderen Seite des Flusses gefahren. Es heißt DeLight und scheint neuer zu sein. Man sitzt dort auf der Terrasse direkt am Fluss und kann einen tollen Sonnenuntergang über der Inwa Brücke sehen. Dort hat uns ein Mann auf deutsch angesprochen und wir haben etwas mit ihm über die Sehenswürdigkeiten in Sagaing geredet. Später hat er uns seine Karte gegeben und siehe da: es war Volker Klinkmüller, einer der Autoren meines Stefan Loose Reiseführers von Myanmar. Er hat uns noch Tips zur Fahrt nach Bagan gegeben.

 

Morgen fahren wir nämlich nach Bagan, die Stadt der Pagoden und bekannt für die Heißluftballons über den Pagoden 🙂

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