Myanmar – Taungoo 3-6 Dez 2018

Pause muss auch mal sein…

Das Myanmar Beauty Hotel 2 ist wirklich eine Oase um sich auszuruhen. Erst war ich skeptisch wegen der Baustelle nebenan. Allerdings wurde dort nur am ersten Tag gearbeitet. Da ich mal wieder erkältet bin ist hier genau der richtige Ort um wieder fit zu werden.

Das Hotel ist am Rande der Reisfelder. Es ist eine sehr ruhige Lage inmitten eines großen Gartens und der Felder. Das Hotel besteht aus drei Gästehäusern wovon eins mit Blick auf die Felder ist, die anderen haben Gartenblick. Mein erstes Zimmer war sehr groß und mit einer wunderschönen Veranda. Einfach herrlich morgens die Vorhänge aufzumachen und die Felder zu sehen.

Das Frühstück ist gigantisch.. Man bekommt neben Pancakes und Toast noch ca 10 kleine Teller mit verschiedenen burmesischen Kleinigkeiten. Viel zu viel für eine Person aber super lecker. Die Mutter der Besitzerin hat sich ganz lieb gekümmert und sogar die Fliegen verscheucht. Am ersten morgen habe ich mit Heidi gefrühstückt, die dann leider mit dem Zug nach Yangon weiter gefahren ist. Sie reist auch alleine und liebt das Entdecken und Reisen genauso wie ich. Nachdem ich versucht habe alle Teller wenigstens zu probieren bin ich vollgefuttert nochmal ins Bett gefallen. Dann habe ich mich auf die obere Terrasse gesetzt und trotz des Baulärms mit Kopfhörern und Musik auf die Felder geschaut und entspannt. Um 12 Uhr war Mittagspause und da konnte ich dann auch in Ruhe meditieren und etwas Yoga machen. Es war einfach wundervoll die Ruhe zu genießen und einfach mal nichts zu machen. Auch das gehört zu einer schönen Reise, die ruhigen Momente zu suchen um wieder gestärkt für neue Taten zu sein. Ich hätte den ganzen Tag dort sitzen können. Aber durch die Erkältung war ich müde. Also wieder Mittagsschläfchen 🙂

Trotz Schnupfen und Husten bin ich abends ins kleine Restaurant zwischen den Gästehäusern und habe wieder Reis mit Gemüse gegessen. Ich war der einzige Gast. Das Gemüse kommt aus dem Garten und es hat super frisch geschmeckt.

Gestern musste ich umziehen weil das große Zimmer reserviert war. Ich bin nun in einem kleineren Zimmer mit Balkon auf der Gartenseite. Auch sehr schön. Zum Frühstück wieder viele viele Teller und diesmal habe ich einen Ingwertee bekommen weil ich so gehustet habe. Eigentlich wollte ich danach in die Stadt aber da die Bauarbeiten mittwochs wohl ausfallen und alles ruhig war, habe ich den Tag wieder so verbracht wie den vorigen. Habe auf dem Kissen auf der Veranda gesessen, Musik gehört und einfach die Ruhe und die Aussicht genossen. Die Mädchen die geputzt haben, haben wunderschön gesungen beim putzen und es war einfach ein bezaubernder Moment. Im Feld haben Kinder gespielt, der Wind hat die Palmenblätter hin und her geweht und ab und zu kamen Vögel vorbei. Totale Entspannung… Mittagsschlaf gab es auch 🙂 Schließlich habe ich mich ins Restaurant gesetzt und diese Seite etwas aufgeräumt und neu gestaltet. Und mit meinen Eltern geskypt 🙂 Abendessen war wieder das gleiche weil es so lecker ist.

Heute morgen bin ich nach einem wieder sehr großen Frühstück in die Stadt gefahren. Eigentlich wollte ich das Fahrrad nehmen aber das Schloss war kaputt. Also hat mich ein Junge vom Hotel mit dem Mofa in die Stadt gefahren. Erst mal bin ich etwas planlos durch das Motorradgewirr und die vielen Stände gelaufen und wurde überall neugierig angeschaut. Wie irgendwie immer war ich die einzige Ausländerin 🙂 Bei maps.me habe ich dann den Weg zum See gefunden und auf dem Weg dorthin auch die Shwesandaw Pagode. Ja hier heißen viele Pagoden Shwesandaw. Das hat mit der dortigen Reliquie zu tun, dem goldenen Haar Buddhas. Shwe heißt Gold und das gesamt Wort so etwas wie Goldene Haarreliquie. Deswegen gibt es auch mehrere Shwesandaw Pagoden in Myanmar. Überall dort wo einmal der Überlieferung nach ein goldenes Haar Buddhas als Reliquie aufbewahrt wurde.

Nach Besichtigung der Pagode, die übrigens sehr schön ist und viele Details zum anschauen hat bin ich zum Angel Café gelaufen. Auf dem Weg dorthin habe ich ein altes Gemäuer gesehen welches überwuchert war und von Elefantenstatuen beschützt. Das habe ich mir angesehen und wurde von einem jungen und einem älteren Mann begrüßt. Es waren Bilder ausgestellt und der Mann war der Künstler. Der Junge hat übersetzt und wir haben uns etwas unterhalten. Er hatte ein Deutschland Trikot an und hat sich gefreut als er gehört hat dass ich aus Deutschland komme 🙂 Überhaupt werde ich hier immer sehr freundlich und neugierig begrüßt und es macht Spaß sich mit ein paar wenigen Worten zu unterhalten. An der Pagode hat mich auch eine Frau nach draußen begleitet und mir erklärt das auf der anderen Seite das Kloster ist.

Im Angel Café gibt es jede Menge Eisteesorten, Kaffee, Eis, Fruchtsäfte und Snacks. Außerdem ist es kühl und ein schöner Platz für eine Pause.

Dann bin ich zum See gelaufen und habe mich auf den beiden Inseln auf Bänke und in den Schatten gesetzt. Da es gerade Mittag war haben dort viele Schüler die Pause verbracht. Sie haben mich immer angeschaut und gekichert wenn ich zurück gegrinst habe 🙂 Rund um das Ufer sind Steinbänke aufgebaut und man geht über eine Brücke auf die beiden Inseln. Ein sehr entspannter Ort und genau das richtige für eine weitere Pause 🙂

Schließlich bin ich über die äußere Hauptstraße zurück in Richtung Stadtmauer gelaufen und habe ein Taxi gesucht. Gefunden habe ich wieder nur eine Motorrad-Rikscha, aber bei Tageslicht hat es viel mehr Spaß gemacht. Ein Spaziergang durch Taungoo ist spannend weil man dort die Menschen bei ihrem täglichen Leben beobachten kann und das nochmal völlig anders ist als in einer Großstadt. Es gibt viele Stände mit Essen und allem was man so braucht, Werkstätten, Teestuben, Ziegen auf der Straße und einfach viele verschiedene Menschen, die einen alle meistens freundlich anschauen 🙂

Morgen fahre ich mit dem Zug nach Yangon. Fünf Stunden ohne Fenster und im Schneckentempo… ich bin gespannt 🙂

Eine kleine Suchaufgabe gibt es noch zum Nikolaustag. In einem der Bilder gibt es eine Nikolausmütze zu sehen, passend zum heutigen Tag 🙂

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