Myanmar – Yangon 9-10 Dez 2018

Wieder zu zweit 🙂

Am Sonntag Morgen habe ich mich mit meinem Freund in Yangon getroffen, der von Frankfurt aus geflogen ist. Wir werden jetzt 2 Monate gemeinsam reisen 🙂

Und endlich habe ich das Hotel gewechselt. Wir waren im Hotel Azur etwas außerhalb der Innenstadt aber es war sehr sehr sauber und modern.

Am ersten Tag waren wir im Café The Plant House, in welchem ich morgens schon frühstücken war 🙂 Es ist ein sehr schön eingerichtetes Café in welchem man sich auch Bücher ausleihen kann. Oben im ersten Stock sitzt man auf dem Boden mit Kissen. Überall stehen Pflanzen. Es gibt Kaffee mit Sojamilch (endlich wieder :-)) und kleine Gerichte wie Sandwiches oder Curry Bowls. Mein Lieblingsort in Yangon.

Danach sind wir zum Bahnhof gefahren weil wir mit dem Circular Train fahren wollten, der einmal rund um Yangon fährt, ca 3 Stunden dauert und in dem man sehr gut das Leben der Menschen hier beobachten kann weil er an den Häusern in den Außenbezirken vorbei fährt und viele Menschen ständig ein und aussteigen. Leider ist an dem Tag der nächste Zug erst um fünf gefahren und so lange wollten wir nicht am Bahnhof warten. Also sind wir zum Bogyoke Markt gefahren, welches der älteste Markt in Yangon ist und anschließend in das Einkaufszentrum gegenüber um uns dort den Supermarkt anzuschauen.

Am nächsten Tag sind wir morgens zur Shwedagon Pagode gefahren. Sie ist die bekannteste Pagode in Myanmar und wird von vielen Einheimischen besucht. Es gibt vier Eingänge (alle Himmelsrichtungen). An jedem Eingang muss man natürlich die Schuhe ausziehen wie in jedem Tempel. Der Eintritt kostet 10000 Kyat pro Person. Wir haben den Nordeingang genommen und sind erst einmal am äußeren Rand entlang gelaufen. Das Areal ist quadratisch. In der Mitte befindet sich die Shwedagon Pagode und um sie herum viele kleine Pagoden, Buddhastatuen, Tempel, Glocken und Gemälde. Eine wunderschöne Anlage in der es viel zu entdecken gibt. Leider war die Pagode gerade abgedeckt weil sie restauriert wird. Aber sie ist trotzdem immer noch sehr eindrucksvoll und schön. Mir haben auch die vielen kleinen Stupas und Buddhafiguren gefallen. Sie sind sehr detailliert gestaltet und man verliert sich schnell in den vielen Details. Rund um die Pagode sind für jeden Wochentag kleine Altare mit Buddhafiguren und den jeweiligen Figuren des myanmarischen Sternzeichens. Es kommt auf den Wochentag an an dem man geboren ist. Da ich an einem Mittwoch Morgen geboren bin und hier der Mittwoch in 2 Tage aufgeteilt ist, durfte ich den Elefanten mit den Stoßzähnen mit Wasser übergießen. Der Elefant für Mittwoch Mittag hat keine Stoßzähne. Man nimmt einen Becher und füllt ihn mit Wasser und schüttet dann das Wasser über den Buddha oder die Sternzeichenfigur und kann sich so Glück fur etwas wünschen. Eine sehr schöne Tradition und sehr anschaulich.

Im Anschluss waren wir im Rangoon Tea House zum Mittagessen. Es ist ein traditionelles Teehaus aber im unteren Teil eher modern eingerichtet. Wir haben typische burmesische Mohinga und Coconut Chicken Noddles gegessen.

Schließlich sind wir endlich zum Bahnhof gefahren um den Circular Train um 13 Uhr zu erwischen. Es war unglaublich interessant mit dem Zug zu fahren. Wir saßen bei den Einheimischen im Abteil mit den Holzbänken und wurden auch freundlich angequatscht. Der Zug hält an 39 Stationen und fährt ca 20 km/h. Kostet 200 Kyat 🙂 Ständig laufen Obst- und Essenverkäufer hin und her. Die unterschiedlichsten Menschen steigen ein und aus und draußen an den Haltestellen werden Waren oder Gepäck durch die Fenster gereicht. Der Zug fährt an den Rückseiten der Häuser vorbei und man kann beobachten wie die Menschen dort leben. Leider sehr ärmlich in Holzhütten oder Blechhütten umgeben von Müll. Auf der Hälfte der Strecke fährt man an Feldern vorbei die entweder gerade geerntet werden oder vorbereitet werden. Dort sind auch zwei Marktverkäuferinnen eingestiegen die ca 20 große Säcke mit Obst und Gemüse dabei hatten. Die Säcke wurden einfach von den anderen Wartenden am Gleis in den Zug geworfen. Wir haben viel gelacht weil die Auberginen im Zug rumgekugelt sind und alle sich das Spektakel angeschaut haben. Wir haben dort auch Bananenplätzchen und Mandarinen gekauft.

Nach einem kurzem Stop im Hotel sind wir nach Chinatown gefahren um dort an den BBQ Ständen zu Abend zu essen. Man sucht sich einfach an den Ständen die Spieße aus die man essen möchte und die werden dann gegrillt während man sich einen Platz auf einem Plastikstuhl sucht.

Ab Dienstag sind wir am Strand in Ngwe Saung 🙂

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