Goodbye Incredible Myanmar 18-19 Dez 2018

So schnell kann es gehen.. 26 Tage in Myanmar vergingen wie im Flug. 26 Tage voller Überraschungen, unvergesslichen Begegnungen, wunderschöner Landschaft, jeder Menge beeindruckender Tempel und Tempel und Tempel 🙂  und vielen langen Busfahrten.

Myanmar hat mich berührt wie kein anderes Land bisher. Es ist einfach alles anders und die Menschen dort sind noch so unglaublich authentisch und offen. Irgendwie hat alles einen gewissen Zauber. Es ist oft nicht wie man es sich vorgestellt hat und das im positiven Sinne. Wir wurden ständig aufs Neue überrascht, entweder von den Menschen oder vom Ort selbst. Manchmal kamen wir uns vor wie Entdecker weil wir die einzigen Touristen waren und neugierig angeschaut wurden und manchmal standen wir vor modernen Gebäuden oder Einrichtungen mit denen wir nicht gerechnet hatten und vieles war wie in Europa, aber auch dann immer ein kleines bisschen anders.

Die Menschen dort leben seit Jahren im Wandel und müssen immer wieder mit Veränderungen leben. Mal entscheidet ein König vom einen auf den anderen Tag dass nicht mehr links gefahren wird sondern rechts (deswegen haben dort die meisten Autos immer noch das Lenkrad rechts) und mal wird die Währung über Nacht entwertet. Ich glaube das hat die Menschen dort so besonders gemacht. Sie sind sehr eigen und leben ihr Leben wie es gerade kommt. Und sie sind unglaublich offen und freundlich. Ich wurde noch nie so viel fotografiert, gegrüßt und ausgefragt 🙂

Die meisten Gegensätze sind mir in Mandalay aufgefallen. Dort stehen neue moderne Gebäude neben Holzhäusern, neue teure Autos stehen neben Lastkarren zum ziehen, Frauen im Businesskleid neben Frauen im traditionellen Longyi, Coffeeshop neben Garküche. Es ist mir am Anfang schwer gefallen das einzuordnen weil es einfach alles gab, bis ich aufgehört habe drüber nachzudenken um mich einfach zu freuen 🙂

Yangon war sehr modern. Moderne Einkaufszentren, tolle Restaurants, moderne Kleidung anstatt Longyi, eine typische Großstadt eben. Sogar mein iPhone konnte ich bei einem Apple Service Shop reparieren lassen 🙂 Und es gab einen VIP Bus mit riesengroßen Sitzen und Filmen anstatt eines Local Busses, der total überfüllt, eng und warm ist aber auch seinen Charme hat.

Im Gegensatz dazu war Hsipaw in den Bergen sehr ursprünglich und natürlich. Dort war man direkt in der Natur und dort läuft das Leben einfach langsamer. Es gibt fast nur Handwerk und fast alle Gegenstände oder Waren werden wie früher (also in Europa früher ;-)) hergestellt.

Das allerschönste waren aber die Begegnungen mit den Burmesen. Wir haben immer Hilfe angeboten bekommen, selbst nachts in Bagan als der Roller ausgefallen ist, es wurde nach uns geschaut, wir wurden lächelnd und winkend begrüßt und haben private Einblicke in das alltägliche Leben bekommen. Und wenn ich dachte dass es vielleicht einen Hintergedanken bei der Hilfe gibt, hat sich herausgestellt dass niemand wirklich niemand uns etwas abnehmen wollte für die Hilfe. Sie haben es einfach so gemacht. Ziemlich ungewohnt 🙂

Natürlich sind wir uns der politischen Situation bewusst und kennen auch die schlimmen Geschehnisse, aber der Großteil der Bevölkerung ist nicht involviert und nicht aktiv beteiligt und lebt sein normales Leben. Und genau diese Menschen haben unsere Reise durch Myanmar so unvergesslich gemacht. Wir hoffen sehr dass bald Frieden einkehrt und sich die Menschen an Beständigkeit gewöhnen können.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Es ist nämlich wunderschön und einzigartig.

Kyei zu tin ba de Myanmar 🙂

Danke 🙂 ausgesprochen dschäsudebadé

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