Bali – Ubud 29-30 Dez 2018

Und schon ist das Jahr vorbei… Wir haben heute mit Schrecken festgestellt dass ja morgen Silvester ist und wir noch gar keine Pläne haben. Irgendwie verliert man auf Reisen manchmal das Gefühl für Zeit. Vor allem wenn es Dezember ist und man tagsüber bei 35 Grad schwitzt 😉

Wir sind jetzt in Ubud. Das frühere Künstlerdorf von Bali. Es ist immer noch ein Künstlerdorf allerdings viel anders als ich es noch vor 5 Jahren in Erinnerung hatte. Wunderschön und idyllisch ist es immer noch aber leider ist es etwas zur Bohemian-ShabbyChic-Ibiza Feeling-Yoga-Social Media Location geworden. Überall gibt es stylische Cafés, vegane Restaurants, Hipsterbars, jede Menge Yogastudios und Selfie-Locations. In der Stadt kommen einem ständig Menschen im Yogaoutfit und ihrer Matte entgegen. Ich fand das frühere Ubud schöner weil es authentischer war aber es macht natürlich auch Spaß durch die Straßen mit den vielen kleinen Boutiquen, Cafés, Märkte und Restaurants zu bummeln. Die veganen Restaurants sind für mich ja sowieso ein Traum, von daher lasse ich mich mal auf das neue Ubud ein. An den Tempeln und Hindufiguren vor den Häusern erkennt man auch noch dass man sich auf Bali befindet 🙂

Die letzten Tage haben wir ganz ruhig verbracht. Wir sind durch Ubud geschlendert, haben uns in Cafés gesetzt, sind in Boutiquen an den vielen Kunstwerken und Holzschnitzereien hängen geblieben, haben in leckeren Restaurants gegessen und einfach mal nichts geplant. Der Weg von unserem Hotel zum Stadtkern dauert etwa 30 Minuten zu Fuß und führt am Monkey Forrest vorbei.

Am Samstag sind wir nach einem späten Frühstück einfach mal losgelaufen Richtung Stadtmitte. Es ist sehr viel los und es gibt unglaublich viel Verkehr. Da bleibt einem gar nichts anderes übrig als sich ab und zu mal in ein Café oder Restaurant zu setzen 🙂 Den Markt haben wir auch besucht. Das war lustig weil Christoph so gerne handelt und die Verkäufer immer theatralisch mitgemacht haben. Immerhin haben wir eine neue Hose für knapp 4 Euro bekommen und hatten viel Spaß. Da werden wir nochmal hingehen zum shoppen. Außerdem gab es dort einen Eisstand mit veganem Ferrero Rocher Eis 🙂

Auf dem Rückweg waren wir Mittagessen im Warung Semesta, ein Bio-Restaurant welches ausschließlich mit lokalen Bauern zusammenarbeitet und dessen Gerichte ohne Zusatzstoffe sind. Lecker und schön eingerichtet war es außerdem auch.

Nach einer Pause im Zimmer sind wir zum Abendessen auf meinen vielfachen Wunsch ins Restaurant Sage gelaufen. Ein sehr bekanntes veganes Restaurant welches glücklicherweise in unserer Nähe ist 🙂 Der Raum ist sehr hell und mit Holzmöbeln eingerichtet. Wir haben uns für Sommerrollen und Tempeh Tacos entschieden. Ich hatte außerdem einen Mint Chocolate Forrest Smoothie 🙂 mit Banane, Datteln, Cashews, Kokosmilch, Spirulina und Mint Cacao Nibs. Unfassbar gut 🙂 Auch die Tacos waren sehr sehr lecker. Am liebsten würde ich dort einziehen 🙂 Da werden wir noch öfter hingehen, natürlich nur auf meinen Wunsch, Christoph hat sich danach noch Fish and Chips im Warung Coconut gegönnt 🙂 Dort gab es allerdings auch leckere Smoothies und so hab ich noch einen Nachtisch in Form von einem Chocolate Ubud Smoothie mit Bananen, Erdnüssen, Kakao, Kokosmilch, Datteln und Meersalz bekommen. Hhhmmm

Heute morgen haben wir sehr sehr spät gefrühstückt. Frühstück gibt es hier bis um elf also warum nicht mal länger im Bett rumliegen 🙂 Anschließend sind wir wieder in die Innenstadt gebummelt und sind diesmal von der anderen Seite aus gestartet.

Als erstes sind wir im Tukies Coconut Café gelandet. Dort wird alles aus Kokos und Kokosmilch hergestellt. Ein Traum für die Lactoseallergin 🙂 Wir haben einen Mango Splash und Coconut Iced Coffee zum trinken bestellt und ein Ricotta Brot und Kokospralinen. Ach was soll ich sagen, alles hier ist irgendwie so lecker und schön angerichtet.

Danach sind wir an einer Bäckerei vorbei gekommen und eigentlich nur rein gegangen weil uns warm war und wir kurz in einem klimatisierten Raum sein wollten. Aber siehe da, wir waren im Buda Bali, eine Biobäckerei mit Café und kleinem Shop. Ein Traum, es gab dort die kleinen Raw-Balls mit Spirulina und Cashew und viele andere gesunde Sorten. Außerdem leckere Quiches und Kuchen. Wir haben das so schnell verputzt dass ich vergessen habe ein Foto zu machen 🙂

Auf dem Rückweg haben wir noch Obst mitgenommen weil das hier so günstig ist und es hier viele Sorten gibt die man in Deutschland nicht kaufen kann. Zum Beispiel Mangosteen, Rambutan, Langon und die Schlangenfrucht. Am günstigsten ist das Obst im Supermarkt. Wir kaufen es aber lieber bei den Händlerinnen auf den Straßen. Support the locals 🙂

Zum Abendessen sind wir in ein sehr kleines Warung hier um die Ecke gelaufen, das Be Pasih und haben unglaublich gut und günstig gegessen. Für Gado Gado, gegrilltes Hähnchen mit Gemüse, Hähnchen Curry mit Pommes, Ingwereistee und zwei Bier haben wir gerade mal 12 Euro bezahlt. Und es war sehr sehr lecker und schön angerichtet.

Ich glaube wir werden hier viel laufen müssen weil das Essen hier einfach so gut ist und man an jeder Ecke das passende Restaurant für einen findet.

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