Bali – Uluwatu 10-14 Jan 2019

Sonne, Strand, Smoothies, lecker Essen und entspannen… Kurze Zusammenfassung unseres Aufenthaltes in Uluwatu 🙂

Am 10.01. sind wir abends in Bali gelandet und haben am Flughafen unseren Mietwagen in Empfang genommen. Den hatten wir am Tag vorher online gebucht. Nach ausführlicher Begutachtung der bereits vorhandenen Mängel und Schäden am Auto ging es im Dunkeln und im Linksverkehr los nach Uluwatu zu unserem Hotel Bukal Sari Villas. Christoph ist gefahren und es war echt nicht einfach den vielen Motorrädern auszuweichen die einem teilweise auf der eigenen Spur entgegen kamen. Aber wir haben es geschafft und sind gegen 21 Uhr im Hotel angekommen. Mit riesengroßem Hunger 🙂 Zum Glück hatten einige Restaurants noch auf und zum Glück hatten wir einen Mietwagen, denn vom Hotel aus kommt man per Fuß nicht weit. Also weit schön aber immer noch nicht weit genug um zu einem Restaurant zu kommen. Ein Auto war also ein Muss. Wir sind im Batu Bali gelandet, eine Mischung aus portugiesisch und balinesisch. Ein sehr schöner Start.

Unser Hotel Bukal Sari ist noch sehr neu und erst seit Oktober geöffnet. Wir haben zwei der fünf Bungalows gebucht. Es gibt auch noch Doppelzimmer, allerdings haben die kein offenes Bad. Deswegen haben wir uns für die Bungalows entschieden. Es gibt außerdem einen wunderschönen Pool und eine schöne Gartenanlage.

Am nächsten Tag sind wir nach einem ausgiebigen Frühstück, welches hier auf der eigenen Terrasse serviert wird, zum Padang Padang Strand gefahren. Da auf dem Weg dorthin das Buddha Soul lag, haben wir eine Smoothie Stop dort eingelegt, weil die dort so lecker sein sollen. Ja stimmt 🙂

Zum Strand runter ging es über ein paar Treppen und Stufen zwischen den Klippen durch. Leider hatten wir keine Badesachen dabei weil wir erst mal schauen wollten wie es dort so aussieht. Es war sehr voll aber der Strand war toll. Türkisblaues Wasser, Klippen, Sandstrand und viele Surfer. Ja Uluwatu ist ein Surfer Paradies mit vielen tollen Stränden die meistens eher aufgrund der Strömung und den Wellen zum Surfen anstatt zum schwimmen geeignet sind. Ohne Badesachen war es also etwas doof und so sind wir zur Single Fin Bar gefahren, die oberhalb des Uluwatu Strandes liegt. Von dort aus kann man gemütlich einen Fruchtsaft schlürfen und den Surfern zuschauen. Grandiose Aussicht!

Später haben wir uns noch eine Massage gegönnt und waren im Warung Ulu Resto zu Abend essen. Das ist ein sehr kleines traditionell balinesisches Restaurant. Die Portionen waren sehr groß und lecker. Die Smoothies auch 🙂 Wir hatten Nasi Goreng, Gado Gado, Curry und Kare Ayam. Sehr zu empfehlen.

Am Samstag haben wir das Frühstück im Hotel ausfallen lassen und sind zum Mango Tree Restaurant gefahren, weil ich Lust auf einen Smoothie Bowl hatte und weil ich schon öfter davon gelesen hatte. Es war einfach super lecker. Wir hatten Breakfast Burritos, Breakfast Burger und ich einen Smoothiebowl und Avocadotoast. Yummy 🙂

So vollgefuttert sind wir dann an den Dreamland Beach gefahren. Der Strand ist etwas weiter entfernt aber dafür haben wir ja das Auto. Vom Parkplatz aus, den man über den Weg zum Wyndham Hotel erreicht, muss man noch an einigen Verkaufsständen vorbei und kommt dann am grandiosen Sandstrand an. Die Liegen mit Schirm sind etwas teuer. Pro Liege 100000 Rupiah, ca 6 Euro. Der Strand ist sehr schön allerdings gibt es dort hohe Wellen und Strömung. Macht super viel Spaß sich dort hin und her werfen zu lassen, allerdings sollte man nur als guter Schwimmer ins Wasser gehen oder am Rand bleiben.

Nachdem das Wetter schlechter wurde, sind wir ins Hotel gefahren um den Pool zu nutzen. Zur Stärkung gab es dann abends vietnamesisches Essen im Black Rose Restaurant. Unglaublich gut und wirklich wie in Vietnam. Papayasalat, Banh Mie, Bun Bo und Curry.

Am nächsten Tag stand Sightseeing auf dem Programm. Zuerst sind wir zum Uluwatu Tempel gefahren, der hoch oben auf den Klippen steht. Das ist auch das schöne daran. Der Tempel ist nicht wirklich groß und man kann auch nicht in den inneren Teil da dieser nur zum Beten ist. Seine Lage macht ihn aber so einzigartig. Die Aussicht von oben auf das Meer ist toll. Es ist etwas anstrengend in der Mittagssonne dort hoch zu laufen, daher sollte man eher am frühen Morgen hinfahren oder abends. Abends ist der Tempel allerdings überfüllt weil alle zum Sonnenuntergang dort hinfahren. Es soll allerdings auch besonders schön sein. (Kamerabilder folgen, Update: sind drin 🙂

 

Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Kuta gemacht zum shoppen. Der Verkehr war eine Katastrophe. Wer darüber nachdenkt mit dem Auto selbst nach Kuta rein zu fahren sollte es sich sehr gut überlegen. Die Motorräder und Autos kamen von allen Seiten… Schließlich haben wir weit entfernt vom Art Market wo wir eigentlich hin wollten, einen Parkplatz in einem Parkhaus gefunden. Unter einer Shopping-Mall. Die Stadt und der Strand dort sind furchtbar. Viel schlimmer als ich es mir vorgestellt hatte. Etwa so wie der Ballermann auf Mallorca. Aber wir haben an den Straßenständen tatsächlich gut shoppen können. Jeweils eine Holz-Bast-Tasche für Mama und mich und ein Tshirt für Papa und einen Jumpsuit für Mama. Hat sich also gelohnt und ein Eis gab es auch noch 🙂 Zum Glück war Christoph dabei, denn in meiner Familie hat keiner das Talent zum Handeln 🙂

Auf dem Rückweg haben wir den Stop fürs Abendessen am Jimbaran Strand gemacht. Der Strand ist sehr weitläufig und es gibt dort ein Seafood-Restaurant nach dem anderen. Man sucht sich einfach eins aus und setzt sich an einen Tisch am Strand und geniest leckeren frischen Fisch, ein Bier und schaut mit Füßen im Sand den Sonnenuntergang an. Wunderschön entspannt und ein perfekter Moment. Tolle Fotos kann man natürlich auch machen 🙂

 

Heute haben wir wieder auswärts gefrühstückt. Im Buddha Soul, wo wir am ersten Tag schon waren. Dort gibt es leckeres Essen und Getränke ohne künstliche Zusätze und in Bioqualität. Ich hatte zum ersten Mal Spiegelei in Avocado gebraten 🙂 sieht super aus, warme Avocado ist allerdings nicht so meins und deswegen habe ich noch einen Green Smoothie Bowl bestellt 🙂 hhhmm. Außerdem gibt es Cappuccino mit Sojamilch.

Dann sind wir zu einem der schönsten und bekanntesten Strände hier in Uluwatu gefahren. Dem Green Bowl Beach. Trotz seiner Bekanntheit ist dort nie viel los weil man über 200 Treppenstufen hinab steigen muss. Und logischerweise auf dem Rückweg auch wieder hinauf.. Aber es lohnt sich. Die Aussicht auf die von allen Seiten hereinbrechenden Wellen ist gigantisch. Es gibt dort eine Höhle in der man sich in den Schatten legen kann. Von dort aus kann man chillen und einfach den Surfern zuschauen. Sehr entspannend. Die Wellen sind sehr hoch dort und die Strömung kommt von allen Seiten. Außerdem sind Steine am Strand was es etwas schwierig macht ins Wasser und wieder raus zu kommen. Man muss aufpassen dass man nicht abgetrieben wird oder gegen einen der vielen großen Steine geschleudert wird. Im Wasser ist es also nicht so entspannt aber trotzdem lustig und erfrischend. Man muss nur ein bisschen aufpassen. Für Surfer allerdings ein Traum 🙂 Für mich der schönste Strand zum entspannen weil ich es mag einfach nur den Wellen zuzuschauen. Wer feinen Sandstrand und flaches ruhiges Wasser mag wird es dort wohl nicht so gut finden.

Zum Abschluss, da heute der letzte Tag hier ist, sind wir nochmal in den Pool gesprungen und waren anschließend im Vicky’s Warung, der unterhalb des Single Fins liegt. Oben im Single Fin gab es keine Sitzplätze in Richtung Sonnenuntergang mehr. Im Restaurant darunter waren noch viele Plätze frei. Nachdem wir das Essen bekommen hatten wussten wir auch warum 🙂 Das Essen war schlecht aber dafür hat man eine tolle Aussicht auf den Sonnenuntergang und die Surfer. Leider hatten wir nur für einige Minuten Glück denn dann hat sich der Himmel zugezogen und es hat angefangen zu regnen, stürmen und gewittern. Schade aber wir hatten ja gestern einen tollen Sonnenuntergang.

Morgen geht es weiter nach Sanur.

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