Bali – Nusa Lembongan 18-22 Jan 2019

Von der großen Insel auf die kleine Insel 🙂 Nusa Lembongan ist ca 30 Minuten mit dem Speedboot von Bali entfernt und eine der drei Nusa Inseln. Es gibt Nusa Lembongan, die direkt angrenzende Nusa Ceningan und Nusa Penida gegenüber.

Wir haben uns für Nusa Lembongan entschieden weil man auf Penida fast alles nur mit dem Roller erreicht. Ich habe zwar einen Führerschein aber Christoph nicht und aus versicherungstechnischen Gründen haben wir uns deshalb dagegen entschieden. Außerdem sollen die Straßen dort auch nur etwas für geübte Rollerfahrer sein.

Hierher kommt man mit dem Speedboot welches wir über Wayan, unseren Fahrer aus Sanur organisiert hatten. Er hat uns morgens am Hotel abgeholt und zum Hafen in Sanur gefahren. Dort haben wir bei Marlin Cruises die reservierten Tickets bezahlt und sind rauf aufs Boot. Wir haben insgesamt 550000 Rupiah bezahlt. 250000 pro Ticket und 50000 für den Transfer. Ja es gibt auch günstigere Boote für 150000 aber wir haben uns getreu dem Motto „you get what you pay for“ für das etwas besser bewertete Boot entschieden. Es hat auch alles super geklappt. Die Rucksäcke kamen auf das Dach und wurden unter einer Plane verstaut. Wir haben einen Aufkleber mit dem Hotel auf Lembongan bekommen damit die Mitarbeiter bei der Ankunft wissen wo sie uns hinfahren müssen, die Fahrt war ruhig und alles war sicher. Gute Wahl 🙂

Unser Hotel ist das Planet Nomadas und ist im Norden von Lembongan. Es hat eine Tauchschule und ist, wie der Name schon vermuten lässt, spanisch. Aufgrund der sehr guten Bewertungen und der ruhigen Lage haben wir uns dafür entschieden und auch wegen der Tauchschule. Es gibt nur 6 Bungalows in einer Gartenanlage, was es sehr familiär und entspannt macht. Wir wurden sehr freundlich und fröhlich vom Besitzer Dana empfangen und haben sogar einen typisch indonesischen Drink zur Begrüßung bekommen. Einen Jamu, das National-Heilgetränk hier 🙂 Besteht aus Kurkuma, Ingwer, Tamarinde und Limette. Wir konnten auch sofort den Bungalow beziehen. Es gibt ein offenes Bad mit Dusche und ein Bett mit Moskitonetz und Klimaanlage und Ventilator. Also alles bestens 🙂 Frühstück ist sogar mit im Preis was nicht in der Bestätigung stand. Überraschung 🙂

Wir haben dann erst mal zu Mittag gegessen und uns die Tauchschule angeschaut. Es gibt jede Menge spanische Gerichte wie zb Tapas oder Paella. Aber auch viel leichtes und Salate. Ich hatte „Green Tortillas“.

Abends sind wir zum Strand gelaufen, der direkt gegenüber ist. Beim Namen sind wir uns nicht sicher ob er Pasir Puthi oder Mahagiri heißt… Auf jeden Fall oberhalb vom Paradise Beach. Der Strand ist sehr weiß von den vielen kleinen Korallen weswegen man etwas aufpassen muss beim drüber laufen. Aber es ist wunderschön und wir haben einen traumhaften Sonnenuntergang erlebt. Wir sind vorbei an spielenden Kindern, alten Booten und Holzhäusern vor denen die Einheimischen ihr Abendessen vorbereitet haben. Schließlich sind wir in der Blue Corner Strandbar mit großen Kissen im Sand gelandet und haben dort frischen Saft und Pommes mit Rindfleischsoße gegessen. Das war sehr lustig, denn dieses Gericht kennen wir eigentlich nur aus einem kleinen Dorf in Hessen, direkt neben dem kleinen Dorf in dem wir wohnen und dort gibt es Pommes mit Hackfleischsoße schon seit Jahrzehnten und heißt dort „Gematscheltes“. Gothie und Petti, wir haben an euch gedacht 🙂

Am nächsten Tag sind wir nach einem späten Frühstück wieder an den Strand gelaufen und haben auf dem Weg unsere Wäsche zum Laundry Service gebracht. Das gibt es hier und generell in Asien an jeder Ecke und kostet meistens 2-3 Euro pro Kilo Wäsche. Super einfach wenn man länger unterwegs ist und entweder keine Lust zum selber waschen hat oder nicht so viel Platz zum aufhängen. Diesmal sind wir zum Paradise Beach gelaufen und haben uns dort vor die Bar Scooby Doo in den Sand gesetzt und Pina Colada getrunken. Aufgrund der extremen Hitze alkoholfrei. Ich bin auch mal ins Meer gehüpft aber die Strömung und die Wellen waren sehr stark und so habe ich mich nur abgekühlt. Abends waren wir dann nochmal am Strand in einer Beachbar und haben mit einem Bier in der Hand und Füßen im Sand den Sonnenuntergang angeschaut. Einfach immer wieder schön 🙂

Am Sonntag Morgen mussten wir früh aufstehen denn es ging um 8.30 Uhr los zum tauchen. Das Planet Nomadas hat ein eigenes Boot. Wir waren 6 Taucher und 2 Guides und es ging zur Manta Bay und Crystal Bay zur Nachbarinsel Nusa Penida. Wir wollten Mantas und den Mondfisch sehen 🙂 Ich war schon einmal dort, hatte aber leider kein Glück. Erster Stop, Manta Bay. Die Bucht war voller Boote und Schnorchler aber man konnte schon vom Boot aus die Mantas sehen. Wunderschön:-) Leider hatte ich auch diesmal kein Glück, denn aufgrund meiner Erkältung konnte ich keinen Druckausgleich machen und musste nach 2 Minuten wieder hoch aufs Boot und den Tauchgang abbrechen. Unglaubliches Pech… Denn Christoph und die anderen hatten einen unglaublichen Tauchgang mit vielen Mantas die direkt neben ihnen geschwommen sind. Ich habe hinterher die Videos gesehen und war echt neidisch und auch etwas traurig weil ich mich so gefreut hatte. Auf den Videos sieht es aus als gleiten die Mantas in Zeitlupe vorbei aber so langsam und anmutig sind sie wirklich. Echt toll. Der zweite Tauchgang war in der Crystal Bay. Wieder viele viele Boote und Schnorchler. Ich musste oben bleiben. Und wieder hatten sie Glück denn es kam ein Mondfisch vorbei. Der Platz ist bekannt dafür dass die Tiere, die in hunderten Metern Tiefe leben, manchmal genau dort nach oben kommen. Aber das ist selten und man braucht Glück. Es war zwar nur ein kleiner aber immerhin 🙂 Ich hab ihn wenigstens auf dem Video gesehen. Alle waren überglücklich. Naja vielleicht bekomme ich ja noch eine Chance. Ich habe mich jedenfalls mitgefreut. So ist das halt beim tauchen.

Den Rest des Tages lag ich mit Erkältung flach. Mario, der Manager hier, der auch deutsch spricht, war sehr nett und hat mir einen Tee mit Kurkuma und Ingwer gemacht. Abends waren wir mal kurz im Green Garden um etwas gesundes zu essen. Vitamine sind ja wichtig bei Erkältung. Außerdem gibt es dort Jamu. Kurkuma ist hier die Waffe gegen alles. Auf dem Rückweg fiel der Strom aus, wie öfter hier. Als wir im Hotel ankamen kam und Mario schon entgegen um die schlechte Nachricht zu überbringen. Aber wir sind das ja schon gewohnt und finden es nicht schlimm. Leider geht dann die Klimaanlage nicht… Da es nur im Restaurant Licht gab, haben wir uns an die Bar gesetzt und von Mario noch einen Jamu bekommen. Überhaupt wird sich hier ganz toll um uns gekümmert und alle Wünsche erfüllt. Da es auf der Insel nur Salzwasser gibt, auch aus der Dusche und Wasserhahn, habe ich sogar einen Kanister mit frischem Wasser bekommen wegen meiner Neurodermitis, damit ich nach dem Duschen und Gesicht waschen das Salzwasser abspülen kann. Super nett. Eigentlich hatte ich nur gefragt ob es Salzwasser ist und hatte mich schon damit abgefunden meine Flasche jeden Tag vorher aufzufüllen dafür, aber Dana hat sofort angeboten mir einen Kanister ins Bad zu stellen. Wirklich super.

Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und wir haben einfach im Zimmer und auf der Veranda ausgeruht und Karten gespielt. Abends gab es Paella, die Spezialität im Planet Nomadas. Super lecker und eine riesengroße Portion.

Heute fahren wir weiter nach Nusa Ceningan, die kleine Insel die mit Nusa Lembongan über eine Brücke verbunden ist. Aber vorher gönne ich mir noch einen leckeren Smoothiebowl im Green Garden 🙂

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